Makroskop
KI

Roboterökonomie: Sind die Zylonen unsere Nachkommen?

| 12. Mai 2026

Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz nicht mehr nur Werkzeuge bedient, sondern eigene Ziele entwickelt?

Die Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich in einem rasenden Tempo. Zunehmend gibt es nicht nur spezialisierte Anwendungen, sondern aktiv handelnde KI-Agenten. Auf der Plattform „moltbook“ diskutieren sie bereits unter sich. Transhumanisten träumen schon davon, dass die KI den Menschen ablöst, als neue Stufe der Evolution der Intelligenz. Dass man eine solche Entwicklung positiv sehen kann, ist nicht neu, Friedrich Nietzsche schrieb schon 1883 im „Zarathustra“: 

„Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Thier und Übermensch, — ein Seil über einem Abgrunde. Ein gefährliches Hinüber, ein gefährliches Auf-dem-Wege, ein gefährliches Zurückblicken, ein gefährliches Schaudern und Stehenbleiben. Was gross ist am Menschen, das ist, dass er eine Brücke und kein Zweck ist: was geliebt werden kann am Menschen, das ist, dass er ein Übergang und ein Untergang ist.“

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