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Keir Starmers Rücktritt ist mehr als eine Personalie. Er ist Symptom eines tieferen politischen Strukturwandels, auf den Labour keine Antwort findet.
Die Rentenkommission legt weitreichende Reformvorschläge vor. Während die Bundesregierung eine rasche Umsetzung verspricht, formiert sich Kritik aus Opposition, Gewerkschaften und Teilen der Länder.
Längere Arbeitstage, späteres Renteneintrittsalter, weniger Teilzeit – so lauten viel diskutierte Antworten auf den Fachkräftemangel. Daten zur Arbeitsmarktlage erwecken Zweifel an der Zweckmäßigkeit solcher Maßnahmen.
Eine Wirtschaft kann wachsen und ihre Gesellschaft dennoch ärmer machen. Warum nicht den Wohlstand endlich dort messen, wo er entsteht?
Bereuen die Briten den Brexit? Die Realität ist komplexer. Das Land tief gespalten: Der Wunsch nach Stabilität kollidiert mit der strikten Ablehnung globaler Institutionen und dem Beharren auf nationaler Selbstbestimmung.
Ein Jahrzehnt nach dem Referendum weicht der Brexit-Schock nüchternem Kalkül. Zwar üben die EU und Großbritannien den militärischer Schulterschluss, doch bei Handel und Freizügigkeit herrscht Stillstand. Eine echte europäisch-britische Wiedervereinigung bleibt vorerst eine Illusion.
Rein funktional betrachtet, kann die EZB unbegrenzt Euro schöpfen. Warum der EU-Haushalt dennoch über Mitgliedsbeiträge finanziert wird und wie Brüssel seine Finanzspielräume darüber hinaus erweitert.
Wie das „demokratische Spektrum“ den politischen Diskurs einschränkt und damit den rechten Populisten in die Hände spielt.
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