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Bereuen die Briten den Brexit? Die Realität ist komplexer. Das Land tief gespalten: Der Wunsch nach Stabilität kollidiert mit der strikten Ablehnung globaler Institutionen und dem Beharren auf nationaler Selbstbestimmung.
Keir Starmers Rücktritt ist mehr als eine Personalie. Er ist Symptom eines tieferen politischen Strukturwandels, auf den Labour keine Antwort findet.
Ein Jahrzehnt nach dem Referendum weicht der Brexit-Schock nüchternem Kalkül. Zwar üben die EU und Großbritannien den militärischen Schulterschluss, doch bei Handel und Freizügigkeit herrscht Stillstand. Eine echte europäisch-britische Wiedervereinigung bleibt vorerst eine Illusion.
Je größer die Krisen, desto kleiner wird Europa: Statt Integration zu vertiefen, stärken Ukrainekrieg, geopolitische Rivalität und Aufrüstung die Nationalstaaten – und legen die Grenzen des europäischen Projekts offen.
Seit 75 Jahren sichert die europäische Einigung den internen Frieden. Doch warum bleibt Europas Friedensmission an den eigenen Grenzen stecken?
Von der EGKS als Friedensprojekt bis zum heutigen „Kalten Krieg 2.0“: Oberst a.D. Wolfgang Richter über den Aufstieg und Zerfall der europäischen Sicherheitsordnung sowie die Notwendigkeit neuer diplomatischer Initiativen und Rüstungskontrollen.
Der Sozialökonom Hartmut Reiners erklärt, warum die gesetzliche Rente funktioniert, welche Rolle Produktivität und fehlgeleitete Debatten spielen – und warum private Fonds keine Garantie bieten.
Der vorgeblich explodierende Bundeszuschuss für die Rente überlaste den Staatshaushalt, heißt es. Warum das faktisch nicht richtig und ökonomisch zu kurz gedacht ist.
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