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Am Ende des Erwerbslebens stehen Frauen ökonomisch schlechter da. Sind sie in unserem System benachteiligt – oder nutzen sie nur ihre Chancen nicht?
Die These ist schnell formuliert: Männer verdienen mehr, sitzen häufiger in Chefetagen und dominieren lukrative Branchen. Also sind sie ökonomisch strukturell bevorteilt. Ganz so geradlinig ist es allerdings nicht.
Seit 1999 im Vorteil: Trotz höherer Löhne bleibt die deutsche Wettbewerbsfähigkeit in der Eurozone stark – von einem Standortproblem kann keine Rede sein.
Ulrike Malmendiers Amtszeit als Wirtschaftsweise dürfte Ende Februar abrupt enden. Die Union legte ein Veto gegen die weitere Beschäftigung der Ökonomin im Beratergremium der Bundesregierung ein. Der SPD passt das nicht.
Auch in einer nächsten Pandemie braucht Europa globales Geld – also Dollar – um sich zu behaupten. Unter Trump ist das ungewiss. Wollen wir uns weiterhin auf die Dominanz des Dollars verlassen?
Warum der polnische Ökonom und Ex-Vizepremier Grzegorz W. Kolodko sofortige Verhandlungen mit Moskau fordert, westliche Kriegsrhetorik kritisiert und Referenden als Ausweg aus dem Ukraine-Krieg ins Spiel bringt.
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