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Die Neoklassik ist am Ende. Ihre Modelle ignorieren Geld, Macht und Instabilität – und tragen zur politischen Orientierungslosigkeit bei.
Statt Zinsen zu erhöhen, wollte die Regierung Lula Finanztransaktionen stärker besteuern – um Inflation zu dämpfen und soziale Ausgaben zu sichern. Doch das Parlament in Brasilien sprach ein deutliches Nein.
Wie die Regierung Mindestlohn- und Bürgergeldempfänger gegeneinander ausspielt.
Am Freitag gab die Mindestlohnkommission ihren Entschluss bekannt, den Mindestlohn in zwei Schritten auf 14,60 Euro anzuheben. Damit ignoriert sie die Empfehlung von EU und Bundesregierung. Überraschend ist das nur auf den ersten Blick.
Mit einem eiligen Steuerdeal bei den G-7 zeigt die EU, wie man es nicht machen sollte: Die Europäer haben sich von US-Präsident Trump über den Tisch ziehen lassen, die globale Mindeststeuer für Unternehmen wird ausgehöhlt
Die steigende Zahl von Superreichen zeigt, dass die Menschen nicht mehr artgerecht gehalten werden. Die Globalisierung verhindert, dass Trittbrettfahrer bestraft werden können.
Sondervermögen liegen im Trend – und das hat einen einfachen Grund: Sie sind ein politischer Reflex auf das ökonomisch unhaltbare Dogma der Schuldenbremse. Doch was bedeuten sie für den Staatshaushalt?
Lord Maurice Glasman ist Gründer und intellektueller Kopf von Blue Labour. Die sozialkonservative Fraktion innerhalb der britischen Labour-Partei erlebte zuletzt einen rasanten Aufstieg. Darüber sprach Glasman mit MAKROSKOP.
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann will eine „große Bürgergeldreform“, die „an die Substanz“ geht – genauer: an die Grundfesten des Sozialstaats.
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