Teuerung, Unsicherheit, Reformdruck: Deutschland im Schatten geopolitischer Verwerfungen
Die Unternehmenspleiten erreichen in Deutschland ein Rekordniveau. Steigende Kosten, der Energieschock und schwache Nachfrage belasten die Konjunktur.
Der Iran-Krieg treibt Energiepreise nach oben, verteuert Mobilität und Alltagsgüter und schmälert damit zunehmend die Kaufkraft. Zugleich trüben sich die Geschäftserwartungen ein, Insolvenzen nehmen zu, und die Politik reagiert mit Reformplänen, Entlastungspaketen und Eingriffen in den Energiemarkt. Ob diese Schritte reichen, Nachfrage und Beschäftigung zu stabilisieren, wird entscheidend für den weiteren Verlauf der deutschen Konjunktur sein.
- Steigende Energiepreise, zunehmende Teuerung und Kaufkraftverluste
- Eingetrübtes Geschäftsklima, schwaches Wachstum und mehr Insolvenzen
- Geldpolitik der EZB zwischen Teuerung und Konjunkturschwäche
- Reformpläne und Tankstellen-Maßnahmen als Antwort auf den Energiepreisschock
Energiepreise, Teuerung und Kaufkraft
Der Iran-Krieg hat die Preise für Öl und Gas deutlich nach oben getrieben; am unmittelbarsten spürbar ist der Energiepreisschock an den Tankstellen. Sprit verteuert die täglichen Fahrten zur Arbeit oder zum Einkaufen, und viele Haushalte merken, dass ihnen am Monatsende weniger Geld für andere Ausgaben bleibt. Verträge für Strom und teilweise auch für Gas sind für viele Verbraucher längerfristig abgeschlossen, weshalb die jüngsten Preissprünge dort bisher nur begrenzt ankommen.
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