SUCHE
Die deutsche Exportorientierung ist kein Produkt des Euro, sondern ein Erbe der Nachkriegsordnung. Schon unter Bretton Woods setzte die Bundesrepublik auf eine moderate Lohnentwicklung, niedrige Inflation und reale Unterbewertung – mit wachsenden Handelsüberschüssen als Resultat. Das prägt die deutsche Wirtschaftspolitik bis heute.
Die USA und Israel können gegen den Iran nicht „gewinnen“ – aber vielleicht ist das auch gar nicht das Ziel.
Warum Frauke Brosius-Gersdorf in ihrer SZ-Kolumne über Staatsschulden daneben liegt.
Einst galt die SPD als stolze Arbeiterpartei, doch heute läuft die AfD ihr zunehmend den Rang ab. Die Wahl in Baden-Württemberg zeigt das eindrücklich.
Die EU kündigt neue Strafmaßnahmen gegen den Iran an. Wer versucht, das mit der Moralrhetorik der letzten Jahre zusammenzubringen, braucht vor allem eines: starke Nerven.
Wer das langweilig findet, sollte kurz an Begriffe wie Subprime-Hypotheken oder Lehman Brothers denken – Auslöser der größten Finanzkrise der jüngeren Geschichte.
Steigende Ölpreise, fragile Lieferketten und nervöse Investoren: Der Krieg gegen Iran könnte wirtschaftlich verheerende Folgen haben. Noch reagieren die Finanzmärkte erstaunlich gelassen – doch genau darin liegt womöglich das Risiko.
<
>