{"componentChunkName":"component---src-templates-article-tsx","path":"/warum-die-spd-die-wahl-verlieren-wird-wie-die-spd-die-wahl-gewinnen-kann/","result":{"data":{"allDatoCmsArticle":{"edges":[{"node":{"id":"DatoCmsArticle-9474864-de","slug":"warum-die-spd-die-wahl-verlieren-wird-wie-die-spd-die-wahl-gewinnen-kann","articleType":"Normal","visibility":"Geschlossen","deactivateAudio":null,"authors":[{"id":"DatoCmsAuthor-5697487-de","slug":"heiner-flassbeck","name":"Heiner Flassbeck","description":"<p><strong>Heiner Flassbeck </strong>ist Mitbegr&uuml;nder von MAKROSKOP.<span> Er war Honorarprofessor an der Universit&auml;t Hamburg, Chef-Volkswirt der UNCTAD und Staatssekret&auml;r im BMF. Seine Hauptarbeitsgebiete sind die Globalisierung, die Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung sowie Geld- und W&auml;hrungstheorie.</span></p>","shortDescription":"<p><strong>Heiner Flassbeck </strong>ist Mitbegr&uuml;nder von MAKROSKOP.<span> Er war Honorarprofessor an der Universit&auml;t Hamburg, Chef-Volkswirt der UNCTAD und Staatssekret&auml;r im BMF. Seine Hauptarbeitsgebiete sind die Globalisierung, die Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung sowie Geld- und W&auml;hrungstheorie.</span></p>","picture":{"fixed":{"base64":"data:image/jpeg;base64,/9j/4AAQSkZJRgABAQAAAQABAAD/2wCEAAoHBwgHBgoOEQgRDRMNDgwKDQ0NDxEOFg0OFxgZGBYVFhUmHysjGh0oHSEWJDUlKC0vMjIyGSI4PTcwPCsxMi8BCgsLDg0JFQ4KEC8dFhwvLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vL//AABEIABkAFwMBIgACEQEDEQH/xAAYAAACAwAAAAAAAAAAAAAAAAAABAMFBv/EACAQAAEDBAIDAAAAAAAAAAAAAAABAgQDBTFBIYESMzT/xAAWAQEBAQAAAAAAAAAAAAAAAAAAAgH/xAAUEQEAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA/9oADAMBAAIRAxEAPwCdjfN6DUhESgIRpbFGK9drqZKmcuzEVwEV4l02OyAEUS6M45LR1wYsfOjHRNFynz9AUV/mq6rnYCN59vYGsf/Z","aspectRatio":0.94,"width":47,"height":50,"src":"https://www.datocms-assets.com/19658/1597856454-heiner-flassbeck-grey.jpg?auto=format&h=50&w=50","srcSet":"https://www.datocms-assets.com/19658/1597856454-heiner-flassbeck-grey.jpg?auto=format&dpr=1&h=50&w=50 1x,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1597856454-heiner-flassbeck-grey.jpg?auto=format&dpr=1.5&h=50&w=50 1.5x,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1597856454-heiner-flassbeck-grey.jpg?auto=format&dpr=2&h=50&w=50 2x,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1597856454-heiner-flassbeck-grey.jpg?auto=format&dpr=3&h=50&w=50 3x","sizes":null}},"books":[{"title":"Grundlagen einer relevanten Ökonomik","cover":{"fixed":{"aspectRatio":0.7194244604316546,"base64":"data:image/jpeg;base64,/9j/4AAQSkZJRgABAQAAAQABAAD/2wCEAAoHBwgHBgoICAgLFQoVDhIPGRMNDikVFQ8NLiIZGBYTFhUaICsvGikoHRYiJUElKC0vMjIyGSI4PTcwPCsxMi8BCgsLDg0FHBAQHDsoIig7Ozs7Ozs7Oy87Lzs7Ozs7Ly87NS81LzUyNTs7Oy8vOy8vLy81LzUvLy8vLzUvLy8vL//AABEIABgAEQMBIgACEQEDEQH/xAAaAAACAgMAAAAAAAAAAAAAAAAABgMFAQQH/8QAJRAAAQMBBgcAAAAAAAAAAAAAAAECBQMEBhEUQVIHEhMWIjFT/8QAFgEBAQEAAAAAAAAAAAAAAAAAAwUE/8QAIBEAAQIFBQAAAAAAAAAAAAAAAgABAwQRFVEFEhMUYf/aAAwDAQACEQMRAD8Aku9YmyNHHQvLfD5aPVWpoaPDyqlWx4owbph/JHOV1PQrxNQJp2ihhoglKuTuuddF+0CyzLPmZFuD4R2X1QXFvPHR1h8moM0pfiKrRj8Gp6ADJFAe6qUOITSrtVJndkZtQAAXYKPlPK//2Q==","height":139,"sizes":null,"src":"https://www.datocms-assets.com/19658/1777048686-9783864894145.jpg?auto=format&h=150&w=100","srcSet":"https://www.datocms-assets.com/19658/1777048686-9783864894145.jpg?auto=format&dpr=1&h=150&w=100 1x,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1777048686-9783864894145.jpg?auto=format&dpr=1.5&h=150&w=100 1.5x,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1777048686-9783864894145.jpg?auto=format&dpr=2&h=150&w=100 2x,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1777048686-9783864894145.jpg?auto=format&dpr=3&h=150&w=100 3x","tracedSVG":"data:image/svg+xml,%3csvg%20xmlns='http://www.w3.org/2000/svg'%20width='400'%20height='559'%20viewBox='0%200%20400%20559'%20preserveAspectRatio='none'%3e%3cpath%20d='M0%20280v279h401V0H0v280M209%2097c-10%201-10%201-10%2010%200%2012%205%2016%209%208%203-4%203-4%206%201s4%205%2032%204a321%20321%200%200157%201l8-2c7%200%208-2%207-9%200-3-1-5-4-9-5-5-8-5-12-1-3%202-3%202-17%203h-13l-2-3c-3-4-6-4-11-1-4%203-6%203-19%203h-15l-4-3-4-3-8%201m-64%203c-4%203-9%204-13%201-3-3-5-4-8-1h-5c-5-4-8-2-9%207%200%2010%203%2014%209%2011h7c5%202%208%202%2024%201l22%201c4%201%206%201%2012-1%207-2%207-2%209-7%203-7%202-9-8-10h-7l-5%201h-7c-2-1-5-2-8-1-3%200-4%200-6-2-3-4-4-4-7%200m-47%2044l-3%203a15266%2015266%200%20002%20355c4%202%20271%202%20273-1%203-2%203-356%201-358s-271-2-273%201'%20fill='%23d3d3d3'%20fill-rule='evenodd'/%3e%3c/svg%3e","width":100}},"link":"https://westendverlag.de/Grundlagen-einer-relevanten-OEkonomik/1627"}]}],"title":"Warum die SPD die Wahl verlieren wird, wie die SPD die Wahl gewinnen kann.","smallTitle":"Arbeit","publishDate":"2013-05-31T09:00:06+02:00","editDate":"2013-05-31T09:00:06+02:00","seo":null,"image":null,"content":[{"__typename":"DatoCmsText","id":"DatoCmsText-9474863-de","text":"<p>Von  unserem Leser Markus Markmann</p>\n<p>Die SPD (und die Grünen ebenso) haben nicht nur ihre ursprüngliche Wählerschaft verloren. Sie haben den Großteil der Bevölkerung seit Ende der 1990er Jahre allein gelassen. Diese fehlerhafte Politik zeigt sich exemplarisch in zwei der bedeutendsten Veränderungen und Phasen innerhalb der deutschen Wirtschafts- und Sozialpolitik: Die Reformen im Rahmen der Agenda 2010 sowie die Analyse und Lösungskompetenz der Sozialdemokratie im Verlauf der sogenannten Eurokrise.</p>\n<p>Die Sozialdemokratie hat bis heute den Kern der europäischen Währungskrise nicht verstanden. Es geht dabei nicht um Verschuldungskriterien oder um ein gleiches, EU-weites Renteneintrittsalter. Die Wahrheit liegt auf dem Arbeitsmarkt. Und sie liegt in Deutschland: Deutschland hat, und damit schließt sich der Kreis, durch den massiven Eingriff in die Lohnfindung in negativer Hinsicht, zwar seine Wettbewerbsfähigkeit im Verhältnis zu den EU-Mitgliedsländern gestärkt, aber zu Kosten eines Großteils der Bevölkerung, der Unternehmen und eben auch der Partner in der EU. Die SPD-Führung versteht ganz offensichtlich bis heute nicht, dass 1) Wettbewerbsfähigkeit eine relative Größe ist, 2) Deutschland u.a. durch die Hartz-Reformen diese Wettbewerbsfähigkeit ausschließlich durch Lohndumping realisiert hat, 3) die Produktivität in anderen Ländern der EU stärker gestiegen ist als in Deutschland und, dass 4) diese Politik ausschließlich die deutsche Export-Industrie bevorzugt und fördert.</p>\n<p>Binnenmarktorientierte Unternehmen, der Großteil der Arbeitnehmerschaft sowie Rentner und Sozialhilfeempfänger, die indirekt von Arbeitseinkommen abhängen, verlieren allesamt durch den Fokus auf die deutsche Exportindustrie an Bedeutung und leiden letztlich unter dieser Politik. Die SPD muss die eigene Vergangenheit betonen. Und das heißt: Diejenige Vergangenheit, die eine nachfrageorientierte Politik anstrebt und der unlogischen, unsinnigen und vor allen Dingen dummen Politik der Agenda-Zeit hinter sich lässt.</p>\n<p>Die logische Antwort für einen Wahlsieg der SPD liegt auf dem Arbeitsmarkt. Dort, wo die Sozialdemokratie immer stark war, sich immer für die Interessen der Arbeitnehmer (für wen auch sonst?) eingesetzt hat, da muss der Fokus liegen. Und das jeden Tag. Die SPD muss den Wählern klar machen, jeden Tag immer wieder, dass Verschuldung nichts mit einer Währungsunion zu tun hat. Dass Inflation nicht durch die Geldmenge der Notenbank bestimmt wird, sondern durch die Entwicklung der Löhne. Dass die Löhne in Deutschland seit 20 Jahren real nicht steigen. Dass diese Lohnentwicklung vielleicht gigantische Exportüberschüsse produziert. Dass Exportüberschüsse für ein Jahr gut sind, aber nicht über 10 Jahre hinweg. Dass jeder Überschuss irgendwo auf der Welt ein Defizit hat. Dass eine vernünftige Wirtschaftspolitik darauf abzielt, auf ein Überschuss auch ein Defizit folgen zu lassen. Dass die Lösung der Euro-Krise genau darin liegt: Auf der logischen Verbindung von Lohnentwicklung, Produktivitätsentwicklung und Inflationsziel. Für diese schier einfache Logik muss die SPD jeden Tag auf die Straßen gehen. Und diesen Zusammenhang muss die Sozialdemokratie den Menschen beibringen. Die Neoklassik hat dieser Gesellschaft viel zu lange den Weg diktiert. Es war und ist der falsche Weg. Zeit, dieser Ideologie abzuschwören und einen Neuanfang zu starten. Damit wäre viel gewonnen. Vielleicht auch die Wahl.</p>\n"}]}}]},"allDatoCmsEdition":{"edges":[]},"allDatoCmsSpotlight":{"edges":[]}},"pageContext":{"id":"DatoCmsArticle-9474864-de","edition":"","spotlight":""}},"staticQueryHashes":["1132069882","1534434256","1810303247","2076357383","2564995746","3939919066","4078341254","826177454"]}