{"componentChunkName":"component---src-templates-article-tsx","path":"/auftragseingang-im-seitwartsgang/","result":{"data":{"allDatoCmsArticle":{"edges":[{"node":{"id":"DatoCmsArticle-9474448-de","slug":"auftragseingang-im-seitwartsgang","articleType":"Normal","visibility":"Geschlossen","deactivateAudio":null,"authors":[{"id":"DatoCmsAuthor-5697487-de","slug":"heiner-flassbeck","name":"Heiner Flassbeck","description":"<p><strong>Heiner Flassbeck </strong>ist Mitbegr&uuml;nder von MAKROSKOP.<span> Er war Honorarprofessor an der Universit&auml;t Hamburg, Chef-Volkswirt der UNCTAD und Staatssekret&auml;r im BMF. Seine Hauptarbeitsgebiete sind die Globalisierung, die Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung sowie Geld- und W&auml;hrungstheorie.</span></p>","shortDescription":"<p><strong>Heiner Flassbeck </strong>ist Mitbegr&uuml;nder von MAKROSKOP.<span> Er war Honorarprofessor an der Universit&auml;t Hamburg, Chef-Volkswirt der UNCTAD und Staatssekret&auml;r im BMF. Seine Hauptarbeitsgebiete sind die Globalisierung, die Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung sowie Geld- und W&auml;hrungstheorie.</span></p>","picture":{"fixed":{"base64":"data:image/jpeg;base64,/9j/4AAQSkZJRgABAQAAAQABAAD/2wCEAAoHBwgHBgoOEQgRDRMNDgwKDQ0NDxEOFg0OFxgZGBYVFhUmHysjGh0oHSEWJDUlKC0vMjIyGSI4PTcwPCsxMi8BCgsLDg0JFQ4KEC8dFhwvLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vL//AABEIABkAFwMBIgACEQEDEQH/xAAYAAACAwAAAAAAAAAAAAAAAAAABAMFBv/EACAQAAEDBAIDAAAAAAAAAAAAAAABAgQDBTFBIYESMzT/xAAWAQEBAQAAAAAAAAAAAAAAAAAAAgH/xAAUEQEAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA/9oADAMBAAIRAxEAPwCdjfN6DUhESgIRpbFGK9drqZKmcuzEVwEV4l02OyAEUS6M45LR1wYsfOjHRNFynz9AUV/mq6rnYCN59vYGsf/Z","aspectRatio":0.94,"width":47,"height":50,"src":"https://www.datocms-assets.com/19658/1597856454-heiner-flassbeck-grey.jpg?auto=format&h=50&w=50","srcSet":"https://www.datocms-assets.com/19658/1597856454-heiner-flassbeck-grey.jpg?auto=format&dpr=1&h=50&w=50 1x,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1597856454-heiner-flassbeck-grey.jpg?auto=format&dpr=1.5&h=50&w=50 1.5x,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1597856454-heiner-flassbeck-grey.jpg?auto=format&dpr=2&h=50&w=50 2x,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1597856454-heiner-flassbeck-grey.jpg?auto=format&dpr=3&h=50&w=50 3x","sizes":null}},"books":[{"title":"Grundlagen einer relevanten Ökonomik","cover":{"fixed":{"aspectRatio":0.7194244604316546,"base64":"data:image/jpeg;base64,/9j/4AAQSkZJRgABAQAAAQABAAD/2wCEAAoHBwgHBgoICAgLFQoVDhIPGRMNDikVFQ8NLiIZGBYTFhUaICsvGikoHRYiJUElKC0vMjIyGSI4PTcwPCsxMi8BCgsLDg0FHBAQHDsoIig7Ozs7Ozs7Oy87Lzs7Ozs7Ly87NS81LzUyNTs7Oy8vOy8vLy81LzUvLy8vLzUvLy8vL//AABEIABgAEQMBIgACEQEDEQH/xAAaAAACAgMAAAAAAAAAAAAAAAAABgMFAQQH/8QAJRAAAQMBBgcAAAAAAAAAAAAAAAECBQMEBhEUQVIHEhMWIjFT/8QAFgEBAQEAAAAAAAAAAAAAAAAAAwUE/8QAIBEAAQIFBQAAAAAAAAAAAAAAAgABAwQRFVEFEhMUYf/aAAwDAQACEQMRAD8Aku9YmyNHHQvLfD5aPVWpoaPDyqlWx4owbph/JHOV1PQrxNQJp2ihhoglKuTuuddF+0CyzLPmZFuD4R2X1QXFvPHR1h8moM0pfiKrRj8Gp6ADJFAe6qUOITSrtVJndkZtQAAXYKPlPK//2Q==","height":139,"sizes":null,"src":"https://www.datocms-assets.com/19658/1777048686-9783864894145.jpg?auto=format&h=150&w=100","srcSet":"https://www.datocms-assets.com/19658/1777048686-9783864894145.jpg?auto=format&dpr=1&h=150&w=100 1x,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1777048686-9783864894145.jpg?auto=format&dpr=1.5&h=150&w=100 1.5x,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1777048686-9783864894145.jpg?auto=format&dpr=2&h=150&w=100 2x,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1777048686-9783864894145.jpg?auto=format&dpr=3&h=150&w=100 3x","tracedSVG":"data:image/svg+xml,%3csvg%20xmlns='http://www.w3.org/2000/svg'%20width='400'%20height='559'%20viewBox='0%200%20400%20559'%20preserveAspectRatio='none'%3e%3cpath%20d='M0%20280v279h401V0H0v280M209%2097c-10%201-10%201-10%2010%200%2012%205%2016%209%208%203-4%203-4%206%201s4%205%2032%204a321%20321%200%200157%201l8-2c7%200%208-2%207-9%200-3-1-5-4-9-5-5-8-5-12-1-3%202-3%202-17%203h-13l-2-3c-3-4-6-4-11-1-4%203-6%203-19%203h-15l-4-3-4-3-8%201m-64%203c-4%203-9%204-13%201-3-3-5-4-8-1h-5c-5-4-8-2-9%207%200%2010%203%2014%209%2011h7c5%202%208%202%2024%201l22%201c4%201%206%201%2012-1%207-2%207-2%209-7%203-7%202-9-8-10h-7l-5%201h-7c-2-1-5-2-8-1-3%200-4%200-6-2-3-4-4-4-7%200m-47%2044l-3%203a15266%2015266%200%20002%20355c4%202%20271%202%20273-1%203-2%203-356%201-358s-271-2-273%201'%20fill='%23d3d3d3'%20fill-rule='evenodd'/%3e%3c/svg%3e","width":100}},"link":"https://westendverlag.de/Grundlagen-einer-relevanten-OEkonomik/1627"}]}],"title":"Auftragseingang im Seitwärtsgang","smallTitle":"Konjunktur","publishDate":"2013-09-09T03:00:32+02:00","editDate":"2013-09-09T03:00:32+02:00","seo":null,"image":null,"content":[{"__typename":"DatoCmsText","id":"DatoCmsText-9474447-de","text":"<p>„Im Trend bleiben die Auftragseingänge aufwärts gerichtet. Die Aufwärtstendenz in der Industrie setzt sich somit moderat fort.“ So <a href=\"http://www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=592444.html\">kommentiert der Bundesminister für Wirtschaft</a> die <a href=\"https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Indikatoren/Konjunkturindikatoren/Auftragseingangsindex/kae211.html\">Entwicklung der Auftragseingänge</a> in der deutschen Industrie, die im Juli kräftig zurückgegangen sind (-2,7%). Schaut man sich die entsprechenden Statistiken an, kann man vieles erkennen, nur keine „Aufwärtstendenz“. Im Inland gibt es eine klare Abwärtstendenz und nur bei den Aufträgen aus dem Ausland gab es im ersten Halbjahr eine leichte Zunahme, die aber mit dem Rückgang im Juli zu Ende gegangen sein könnte, zumindest einen deutlichen Dämpfer erhalten hat.</p>\n<p><a href=\"http://www.flassbeck-economics.de/wp-content/uploads/2013/09/AE-Juli-2013.jpg\"><img class=\"aligncenter size-full wp-image-2553\" alt=\"AE Juli 2013\" src=\"http://www.flassbeck-economics.de/wp-content/uploads/2013/09/AE-Juli-2013.jpg\" width=\"1071\" height=\"666\" /></a></p>\n<p>Bei einer Betrachtung der verschiedenen Zweige der Industrie zeigt sich, dass der Mini-Aufschwung, auf dem alle deutsche Hoffnung beruht, nur in der Automobilindustrie zu finden ist, und da erhöhte sich die Nachfrage wieder nur aus dem Ausland. Selbst im Maschinenbau, der ja immer als die deutsche Vorzeigebranche gilt und signalisieren soll, dass weltweit die Investitionen anziehen, ist zuletzt ein Rückgang zu beobachten, nachdem er sich seit Mitte 2012 konsequent auf einer Horizontalen bewegt hat.</p>\n<p>Damit zeigt sich kurz vor der Bundestagswahl, dass es mit der deutschen Sonderentwicklung nicht weit her ist. Verglichen mit den Südeuropäern steht Deutschland aus den bekannten Gründen gut da, doch vergleicht man unser Land mit den USA, sieht es anders aus; da ist die Quasi-Stagnation, in der Deutschland seit nunmehr zwei Jahren verharrt, wirklich nicht toll, obwohl auch die USA keine Bäume ausreißen.</p>\n<p>Immer noch, und nach der Wahl noch viel dringlicher, stellt sich die Frage, wie ein Wirtschaftsmodell für die nächsten Jahre aussehen soll. Wird es wieder nur aus der Hoffnung auf den Export bestehen? Diese Hoffnung trügt aber. Deutschland hat mit seinem Leistungsbilanzüberschuss von 180 Mrd. Euro oder 7 Prozent (am BIP) im vergangenen Jahr und einem voraussichtlich sehr hohen Wert für dieses Jahr Größenordnungen erreicht, die nur noch sehr schwer ohne massive Gegenmaßnahmen des Auslandes innerhalb und außerhalb Europas zu steigern sein werden. Konjunkturelle Impulse aus dem Auslandsgeschäft gibt es aber nur, wenn dieser Überschuss weiter steigt, nicht schon dann, wenn er \"nur\" so hoch bleibt, wie er bereits ist.</p>\n<p>Wenn Deutschland bei so großen Impulsen von außen in der Vergangenheit und bei einem so extrem hohen Außenbeitrag (dem Korrelat des Leistungsbilanzüberschusses in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen) auch heute noch nicht spürbar wachsen kann, dann ist das der unmittelbare Beweis dafür, dass die Politik, die sich auf Lohnkürzung und „Arbeitsmarktflexibilisierung“ gestützt hat, also die gesamte Politik der letzten zehn bis zwölf Jahre, gescheitert ist.</p>\n<p>Man kann sich die Zunahme der deutschen Leistungsbilanzüberschüsse ja wie eine ganze Serie von schuldenfinanzierten Konjunkturprogrammen vorstellen (mit dem Ausland als demjenigen, der die Schulden für diese Programme macht), die der deutschen Wirtschaft zugute gekommen sind. Wenn eine Wirtschaft nach so vielen und so extrem starken Anstößen von außen immer noch nicht auf den eigenen Beinen stehen kann, sondern lediglich darauf hofft, dass möglichst bald wieder irgendwo auf der Welt ein neues schuldenfinanziertes Konjunkturprogramm zugunsten der deutschen Wirtschaft aufgelegt wird, dann ist das ein Armutszeugnis ersten Ranges.</p>\n"}]}}]},"allDatoCmsEdition":{"edges":[]},"allDatoCmsSpotlight":{"edges":[]}},"pageContext":{"id":"DatoCmsArticle-9474448-de","edition":"","spotlight":""}},"staticQueryHashes":["1132069882","1534434256","1810303247","2076357383","2564995746","3939919066","4078341254","826177454"]}